Orte & Kultur
Mittelalterliche Dörfer, römische Ruinen, botanische Gärten. Italien, Frankreich und Monaco in Reichweite.
Die Dörfer im Hinterland haben ihre Struktur bewahrt: enge Gassen, Steinhäuser, Kirchen aus dem Mittelalter. An der Küste Städte mit römischer Geschichte und Belle-Époque-Villen. Von Airole aus erreichen Sie drei Länder in einer Stunde: Italien, Frankreich, Monaco.
Bergdörfer
Jedes Dorf hat seinen Charakter. Dolceacqua den Wein, Apricale die Künstler, Pigna die Therme.

Rocchetta Nervina
Rocchetta Nervina liegt am Ende der befahrbaren Straße im Val Nervia, wo die Torrenten Oggia und Barbaira zusammenfließen. Das mittelalterliche Dorf auf 225 m Höhe, nur 13 km von der Küste entfernt, genießt das beste Mikroklima der Riviera – geschützt vor Lärm, Verkehr und Bebauung. Die charakteristische Y-Form des Ortes entstand durch die strategische Lage auf den Felsnasen oberhalb beider Wasserläufe. Die hohen Steinhäuser bildeten einst die Befestigungsmauer – noch heute stehen sie steil über dem Wasser. Durch enge Caruggi (Gassen) gelangt man zur Piazza vor der Kirche Santo Stefano Protomartire und zum Oratorium der Santissima Annunziata, das an die erfolgreiche Verteidigung gegen einen Angriff am 2. September 1625 erinnert. Das eigentliche Highlight sind die "Laghetti" – eine Kette natürlicher Badebecken im kristallklaren Wasser des Rio Barbaira. Der erste Pool, "Lago dei 7 Baci" (See der sieben Küsse), liegt nur wenige Schritte vom Dorfzentrum. Ein etwa 15-minütiger Aufstieg auf einem typisch ligurischen Maultierpfad führt zu weiteren Becken und einem kleinen Wasserfall. Das smaragdgrüne Wasser ist auch im Hochsommer erfrischend kühl. Im August verwandelt sich das Dorf beim "Festival delle Fiabe" (Märchenfestival) in ein Zauberreich: Schauspieler, Musik und Lichtinstallationen erwecken klassische Märchen in den mittelalterlichen Gassen zum Leben.

Apricale
Apricale thront auf einem sonnenbeschienenen Hügel im Merdanzo-Tal, einem Seitental der Nervia, etwa 13 km von der Küste und 15 km von Ventimiglia entfernt. Der Name leitet sich vom lateinischen "apricus" (sonnenbeschienen) ab – und tatsächlich genießt das Dorf den ganzen Tag die ligurische Sonne. Das mittelalterliche Dorf aus dem 9. Jahrhundert gehört zu den "schönsten Dörfern Italiens" (Borghi più belli d'Italia) und trägt die Bandiera Arancione des Touring Club Italiano. Mit nur etwa 600 Einwohnern ist es ein lebendiges Freilichtmuseum: Die Fassaden der Steinhäuser sind mit rund 50 Wandmalereien (Murales) geschmückt, geschaffen von italienischen und internationalen Künstlern. Das Herzstück ist die Piazza Vittorio Emanuele II, überragt vom Castello della Lucertola (Eidechsenburg) aus dem 12. Jahrhundert und der Kirche der Purificazione di Maria Vergine mit ihrer rosafarbenen neoromantischen Fassade. Die engen Gassen (Caruggi) mit ihren Steinarkaden und überdachten Durchgängen führen vorbei an alten Waschplätzen, gotischen Portalen und versteckten Innenhöfen. Apricale besitzt die älteste autonome Gemeindeverfassung Liguriens aus dem Jahr 1267, die im Museo della Storia di Apricale im Schloss aufbewahrt wird. Das Dorf gehörte zunächst den Grafen von Ventimiglia, ab 1276 der Familie Doria. Im Sommer verwandelt sich Apricale zur Theaterbühne: Das "Teatro della Tosse" bringt Aufführungen in die Gassen und auf die Plätze. Auf dem Glockenturm der Kirche thront seit einer Kunstaktion von Sergio Bianco ein Fahrrad gen Himmel – "La forza della non gravità" (Die Kraft der Nicht-Schwerkraft).

Pigna
Pigna liegt am oberen Ende des Val Nervia, auf etwa 280 m Höhe, umgeben von den höchsten Gipfeln der Ligurischen Voralpen: Monte Toraggio (1.973 m) und Monte Pietravecchia (2.040 m), die als "Kleine Dolomiten" bezeichnet werden. Das Dorf mit rund 800 Einwohnern trägt seit 2009 die Bandiera Arancione. Der Name "Pigna" (Pinienzapfen) verweist auf die Nadelwälder, die das Dorf einst umgaben. Die Altstadt ist ein faszinierendes Labyrinth aus überwölbten, dunklen Gassen – lokal "chibi" (von cupi = dunkel) genannt – die sich wie ein Pinienzapfen spiralförmig den Hang hinaufwinden. Das kulturelle Zentrum bildet die Piazza XX Settembre mit der Loggia della Piazza Vecchia aus dem 15. Jahrhundert und der Kirche San Michele Arcangelo. In der Kirche befindet sich ein monumentales Polyptychon (4 Meter hoch) von Giovanni Canavesio aus dem Jahr 1500, das den Heiligen Michael im Kampf gegen den Teufel zeigt – eines der bedeutendsten Kunstwerke Westliguriens. Die Madonna-Assunta-Heilquelle mit schwefelhaltigem Wasser (32°C) ist seit dem Mittelalter bekannt. Das moderne Thermalbad "Antiche Terme di Pigna" wurde 2000 eröffnet und bietet Wellness-Behandlungen in landschaftlich reizvoller Umgebung.

Dolceacqua
Dolceacqua liegt am Eingang des Val Nervia, nur 7 km von Ventimiglia entfernt, und gilt als eines der malerischsten Dörfer Liguriens. Der Name bedeutet "süßes Wasser" und leitet sich vom römischen Landbesitzer Dulcius ab, der hier einst siedelte. Das Dorf teilt sich in zwei Teile: Die mittelalterliche Altstadt "Terra" klettert den Hang hinauf zur Burgruine der Doria, während das neuere "Borgo" aus dem 19. Jahrhundert am gegenüberliegenden Flussufer liegt. Verbunden werden beide Teile durch den Ponte Vecchio – eine elegante Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert mit 33 Metern Spannweite, die der Impressionist Claude Monet 1884 als "Juwel der Leichtigkeit" bezeichnete und mehrfach malte. Die Ruine des Castello dei Doria thront über dem Dorf. Die mächtige Festung aus dem 12. Jahrhundert wurde 1270 von Oberto Doria erworben und zur Residenz ausgebaut. Im Österreichischen Erbfolgekrieg 1744 teilweise zerstört und 1887 durch ein Erdbeben weiter beschädigt, ist sie heute restauriert und beherbergt ein Museum mit Räumen zur Geschichte der Doria-Familie, zu Monet und zur lokalen Tradition. Die engen, überwölbten Gassen (Caruggi) der Altstadt sind bis zu sechs Stockwerke hoch bebaut – eine mittelalterliche Lösung für den Platzmangel am steilen Hang. Überall finden sich Weinkeller, Künstlerateliers und kleine Läden mit lokalem Olivenöl und dem berühmten Rossese di Dolceacqua, dem ersten DOC-Wein Liguriens.

Airole
Airole liegt auf einem Felsvorsprung über dem Fluss Roja, dort wo Ligurien an Frankreich grenzt. Das Dorf hat sich seine mittelalterliche Struktur bewahrt: enge Gassen (Caruggi), Steinbögen, verwinkelte Treppen. Die Häuser sind aus dem grauen Stein der Berge gebaut, etwa 360 Menschen leben hier. Auf der Piazza SS. Filippo e Giacomo trifft man sich – morgens zum Espresso, abends zum Aperitivo. In der Bar Happy Days kennt Willy jeden Stammgast beim Namen. Bei A Teira, der einzigen ganzjährig geöffneten Pizzeria, stehen Thomas und Irene hinter dem Tresen – ein deutsches Paar, das seit 2001 hier lebt und es bis in die CNN geschafft hat. Das U Veciu Defisiu serviert ligurische Küche: Kaninchen in Rossese-Wein, hausgemachte Pasta, Antipasti aus der Region. Airole ist kein Touristenort und kein Museum. Es ist ein Dorf, in dem Menschen leben, in dem man beim Nachbarn Olivenöl kauft, in dem man sich grüsst.
Küstenstädte
Ventimiglia für den Alltag und die Geschichte. Bordighera für die Eleganz. Sanremo für das grosse Programm.
Camporosso
Camporosso liegt am Eingang des Val Nervia, dort wo der Fluss Nervia in die Küstenebene mündet. Der Name leitet sich vom lateinischen "campus rubeus" ab – roter Boden – und verweist auf die roten Oleander entlang des Flussufers oder die zinnoberroten Anemonen unter den Olivenbäumen. Der Ort besteht aus zwei Teilen: der moderne Küstenstreifen Camporosso Mare mit einem 300 Meter langen Strand, der regelmäßig mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wird, und der historische Ortskern weiter im Landesinneren. Die Altstadt zeigt das typische Bild eines ligurischen Bergdorfs mit eng gestapelten Häusern, schmalen Gassen und kleinen Plätzen. Besonders sehenswert ist die Oasi Faunistica an der Flussmündung – ein über sechs Hektar großes Naturschutzgebiet mit mehr als 200 Vogelarten, Reihern, Möwen und einer vielfältigen Flora. In Camporosso beginnt außerdem die Alta Via dei Monti Liguri, der bedeutende Höhenwanderweg, der sich über den gesamten ligurischen Gebirgskamm erstreckt.
Vallecrosia
Vallecrosia besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen: dem modernen Küstenort mit knapp einem Kilometer breiten, überwiegend freien Stränden und dem mittelalterlichen Borgo Vallecrosia Alta, etwa drei Kilometer landeinwärts auf einem Hügel gelegen. Der historische Ortskern ist ein gut erhaltenes Beispiel ligurischer Dorfarchitektur aus dem 17. Jahrhundert. Enge Gassen, die charakteristischen Caruggi, führen vorbei an Steinhäusern, kleinen Plätzen und Torbögen. Besonders reizvoll sind die "botteghe immaginarie" – Haustüren, die mit Trompe-l'œil-Malereien verziert sind und imaginäre Läden darstellen. Eine Besonderheit ist das Museo della Canzone e della Riproduzione Sonora: In einer historischen Dampflok und drei Eisenbahnwaggons aus dem Jahr 1910 ist eine einzigartige Sammlung zur Geschichte der italienischen Musik untergebracht – Instrumente, Grammophone, Schallplatten, Notenblätter und Memorabilia. Die Kirche San Rocco mit romanischer Apsis aus dem 11. Jahrhundert bewahrt einen antiken Votivaltar für Apollo aus dem 1. Jahrhundert.

Sanremo
Die "Stadt der Blumen" mit ihrem Casino, der Belle-Epoque-Architektur und dem Musikfestival im Februar.

Ventimiglia
Ventimiglia ist die nächste Stadt zu Airole und der wichtigste Anlaufpunkt für Einkäufe und Bahnverbindungen. Die Stadt teilt sich in zwei Welten: oben die mittelalterliche Altstadt mit der romanischen Kathedrale Santa Maria Assunta, unten die moderne Unterstadt am Meer. Die römischen Wurzeln sind noch sichtbar – das antike Albintimilium hatte ein Theater und Thermen, deren Reste besichtigt werden können. Jeden Freitag verwandelt sich die Uferpromenade in einen riesigen Markt mit über 500 Ständen, der Besucher aus der gesamten Côte d'Azur anzieht. Die überdachte Markthalle (Mercato Coperto) bietet auch unter der Woche frische Lebensmittel in guter Qualität – Obst, Gemüse, Käse, Wurstwaren und frische Pasta. Für hochwertiges Olivenöl lohnt ein Besuch bei einem der Frantoi wie Gaziello oder Abbo. Westlich der Stadt liegen die berühmten Giardini Botanici Hanbury – einer der bedeutendsten botanischen Gärten des Mittelmeerraums.

Bordighera
Elegante Küstenstadt, bekannt fuer ihre Palmen und ihr aussergewöhnlich mildes Klima. Historisch war Bordighera bei britischen Wintergaesten sehr beliebt. Claude Monet malte hier 1884 waehrend seines Aufenthalts an der Riviera mehrere Werke. Die Via Romana erinnert noch heute an seine Anwesenheit. Bordighera hat das einzigartige Privileg, Palmzweige an den Vatikan fuer die Osterfeierlichkeiten zu liefern - eine Tradition, die auf das 16. Jahrhundert zurückgeht.
Französische Seite
Andere Sprache, andere Atmosphäre - aber nur zehn Kilometer entfernt.

Breil-sur-Roya
Breil-sur-Roya liegt in einer weiten Schleife des Flusses Roya, umgeben von rund 100.000 Olivenbäumen. Mit etwa 2.400 Einwohnern ist es das größte Dorf im oberen Roya-Tal und zugleich ein wichtiger Bahnknotenpunkt der Tendabahn (Train des Merveilles). Der Ort befindet sich auf etwa 300 m Höhe am Rand des Nationalparks Mercantour und profitiert von einem milden Mikroklima dank der Nähe zum Mittelmeer (nur 25 km). Die Roya teilt das Dorf in zwei Teile, verbunden durch mehrere Brücken. Der künstlich angelegte Schwanensee im Ortskern lädt zum Verweilen ein. Die Altstadt beeindruckt mit gewölbten Bogengängen, engen Gassen und der barocken Kirche Sancta Maria in Albis. Der Glockenturm Saint-Jean mit seinen romanischen Zwillingsöffnungen ist der älteste der Grafschaft Nizza. Breil war jahrhundertelang eines der wichtigsten Zentren der Olivenölproduktion für das Haus Savoyen. Der Ruhm der Breiler Oliven reichte bis nach Russland. Sechs Mühlen verarbeiteten die Ernte der umliegenden Hänge. Die wechselvolle Geschichte des Ortes spiegelt sich im Fest "A Stacada" wider, das alle vier Jahre (am dritten Sonntag im Juli) stattfindet. Mehr als 120 Laiendarsteller spielen den Aufstand gegen das "Recht der ersten Nacht" nach – eines der ältesten Traditionen der Grafschaft Nizza.

Sospel
Sospel liegt im Bévéra-Tal, etwa 20 km von Airole entfernt, und ist ein lebendiger französischer Ort mit rund 4.000 Einwohnern. Das Wahrzeichen ist der Pont Vieux, eine mittelalterliche Mautbrücke aus dem 13. Jahrhundert mit befestigtem Turm – einer der letzten seiner Art in Europa. Die Brücke war einst wichtige Station auf der Salzstraße zwischen Nizza und Turin. Die Altstadt erstreckt sich auf beiden Seiten der Bévéra mit verwinkelten Gassen, gotischen Häusern und bemalten Fassaden in Trompe-l'œil-Technik. Auf der Place Saint-Michel steht die barocke Kathedrale Saint-Michel (1641-1762) mit ihrem romanischen Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche gehört zu den größten der Alpes-Maritimes. Sospel ist kein verschlafenes Museumsdorf, sondern ein aktiver Ort mit Geschäften, Restaurants und einem lebhaften Donnerstagmarkt auf der Place des Platanes. Sospel war im Mittelalter ein wichtiger Handelsposten und Bischofssitz. Während des Großen Abendländischen Schismas (1378-1417) unterstützte die Stadt den Papst von Avignon, wodurch die Kirche zeitweise zur Kathedrale wurde. Die "Akademie der literarischen Beschäftigungen" wurde 1702 gegründet und zog Historiker und Dichter an. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke 1944 von deutschen Truppen zerstört und 1952 originalgetreu wiederaufgebaut.

Nizza
Hauptstadt der Cote d'Azur. Altstadt, Promenade des Anglais, Museen (Matisse, Chagall), Maerkte (Cours Saleya). Eine Stadt, die man nicht in einem Tag erfasst.

Menton
Menton ist die erste französische Stadt nach der Grenze und wird oft als "Perle Frankreichs" bezeichnet. Die Stadt geniesst ein aussergewöhnlich mildes Mikroklima, das den Anbau von Zitrusfruechten ermoeglicht und ihr den Beinamen "Zitronenstadt" eingebracht hat. Weltweit berühmt ist das jährliche Zitronenfest (Fete du Citron) im Februar, bei dem gigantische Skulpturen aus Zitrusfrüchten die Stadt schmuecken. Die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern, die sich den Hügel hinaufziehen, bietet ein malerisches Panorama, das an die italienische Riviera erinnert. Jean Cocteau hinterliess in Menton bedeutende Spuren - das ihm gewidmete Museum und seine Dekoration des Hochzeitssaals im Rathaus sind kunsthistorische Highlights.
Gärten & Museen
Ein englischer Kaufmann legte einen botanischen Garten an. Ein Museum zeigt Funde aus der Steinzeit. Die Region überrascht.

Giardini Botanici Hanbury
Die Giardini Botanici Hanbury sind einer der bedeutendsten botanischen Gaerten am Mittelmeer. Angelegt 1867 vom englischen Kaufmann Thomas Hanbury, beherbergen sie ueber 5.800 Pflanzenarten aus allen Kontinenten auf 18 Hektar direkt am Meer.
Jardin Exotique Eze
Der Jardin Exotique thront auf den Ruinen einer mittelalterlichen Burg hoch ueber dem Mittelmeer. Kakteen und Sukkulenten aus aller Welt, kombiniert mit einem der spektakulaersten Ausblicke der Cote dAzur.
Kulturorte & Festivals
Jazzkonzerte im Tal, Open-Air-Kino unter Sternen, lokale Feste. Die Region hat ein reiches Kulturprogramm.

Jazz Valley Val Nervia
Die Jazz Valley ist eine gemeindeübergreifende Konzertreihe, bei der sich mehrere Dörfer des Val Nervia zusammengeschlossen haben, um hochwertige Jazz-Musik in ihre historischen Ortskerne zu bringen. Was 2024 als Pilotprojekt von drei Gemeinden begann, hat sich schnell zu einem festen Termin im Kulturkalender des Tals entwickelt. 2025 sind bereits vier Gemeinden dabei: Pigna, Rocchetta Nervina, Dolceacqua und Camporosso. Die Organisatoren hoffen, das Festival weiter auszubauen. Das Besondere: Statt einer großen Bühne mit Massenandrang erlebt man hier Jazz auf Dorfplätzen, in Gemeindegärten und auf Panorama-Terrassen. Die Atmosphäre ist entspannt und gesellig – Einheimische und Touristen sitzen gemeinsam unter freiem Himmel und genießen die Musik. Die künstlerische Leitung liegt bei Giuliano Raimondo, einem der renommiertesten Jazz-Bassisten des Ponente Ligure, der selbst bei einigen Konzerten mitspielt. Er wählt die Künstler aus und sorgt für ein qualitativ hochwertiges Programm jenseits des Mainstreams.
Pro Loco Airole
Gemeinnuetziger Verein, der sich der Foerderung des Tourismus und der Bewahrung lokaler Traditionen widmet. Organisiert Veranstaltungen, Feste und betreibt den Parco Avventura.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Viele kleine Museen haben eingeschränkte Zeiten - oft nur nachmittags, oft nicht montags. Vorher prüfen.
Parken
In den Bergdörfern ausserhalb parken und zu Fuss rein. In den Küstenstädten: Parkhaus oder früh kommen.
Beliebte Kombinationen
Dorf und Strand
Dolceacqua besichtigen, dann an die Laghetti. Oder: Menton erkunden, dann an den Strand.
Ort und Restaurant
Apricale besichtigen, dann im Nachbardorf essen. Die Dörfer liegen nah beieinander.
Dorf und Strand an einem Tag
Dolceacqua besichtigen, dann an die Laghetti. Ventimiglia erkunden, dann an den Strand. Die Wege sind kurz.